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Trauma bei Kindern

Wir unterscheiden hierbei das Schock-Trauma und das Entwicklungs-Trauma.

Das Schock-Trauma entsteht durch einen psychischen Schock, der durch eine heftige seelische Erschütterung infolge eines plötzlich hereinbrechenden belastenden Ereignisses ausgelöst wird: z.B. Tierangriff, Überfall usw.

Das Entwicklungs-Trauma entsteht oft im Säuglings- oder Kindesalter durch jahrelangen Missbrauch, fortdauernde Misshandlung, familiäre Ablehnung, seelische Grausamkeit, schwerwiegende Verlassens-Erlebnisse, anhaltende körperliche Erkrankung, psychische Gewalteinwirkung durch ein Familienmitglied oder eine andere Person (Nachbar) bzw. Gruppe (Sekte).

Kinder sind besonders gefährdet, weil ihnen keine oder sehr wenige Bewältigungsmechanismen zur Verfügung stehen. Säuglinge und kleine Kinder sind hilflos und auf Erwachsene angewiesen. Sie brauchen Unterstützung und das Gefühl, sich auf jemanden verlassen zu können.

Traumatisierte Kinder fallen durch veränderte Erlebnis- und Verhaltensweisen auf:

  • Angst vor Zubettgehen, Schreie im Schlaf, nächtliches Aufwachen, Albträume
  • schneller Stimmungswechsel, Aggression, Hyperaktivität, extreme Provokation
  • sie spielen immer wieder die gleiche Situation (Häuser umstoßen, Autos kippen)
  • sie beginnen ohne erkennbaren Anlass zu weinen oder zu schreien, laufen weg
  • sie haben oft Bauch- oder Kopfschmerzen, zeigen verändertes Essverhalten
  • ihr Blick geht ins Leere, sie sind wie erstarrt, haben Angst, nässen wieder ein

Bei diesen oder ähnlichen Auffälligkeiten brauchen die Kinder fachkundige Hilfe.

Zögern Sie nicht und setzen Sie sich schnellstens mit dem Institut in Verbindung!

Eine zeitnahe Unterstützung befreit das Kind aus dem krankhaften Prozess. So lange der Zustand nicht gefestigt ist, kann dem Kind effektiv geholfen werden und es von den Störungsbildern entlasten. Nur so ist eine gesunde Entwicklung möglich.

Bedenken Sie: wenn es dem Kind gut geht – geht es ihnen auch besser!

© 2020 Daniela Oberth
Institut für Trauma- und Konfliktbewältigung